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NRW Hydrogen HyWay

Der NRW Hydrogen HyWay


Im März 2008 hat die NRW Landesregierung das Klimaschutz-Programm vorgestellt. Ein wichtiger Bestandteil dieses Programms ist der "NRW Hydrogen HyWay". Das wesentliche Ziel dieses Programmbausteins ist die Marktfähigkeit der Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnik durch Entwicklungs- und Demonstrationsprojekte weiter voranzutreiben. Diese Projekte sollen entlang der vorhandenen Wasserstoffpipeline im Rhein-Ruhr-Gebiet (Gesamtlänge rund 230 km) entstehen. Bereits bestehende regionale Aktivitäten sollen vernetzt und intensiviert werden.

Wasserstoff als Nebenprodukt aus vorhandenen Industrie-prozessen ist in NRW für erste Anwendungen kurz- bis mittelfristig ausreichend verfügbar. Bei einer Ankoppelung von Wasserstofftankstellen an die Pipeline ließen sich die Kosten für den Wasserstoff durch den Wegfall des Transports senken. Zentrales Ziel ist es, Wasserstoff als wettbewerbsfähigen Kraftstoff zu etablieren und durch eine intensive Erprobung und Optimierung im Alltagseinsatz die Fahrzeuge zur Marktreife zuführen.

Die geplanten Aktivitäten umfassen die gesamte Bandbreite der Brennstoffzellenanwendungen im mobilen, stationären und portablen Bereich. Beispiele sind Busflotten im öffentlichen Personennahverkehr, PKW im Fahrzeugpark von Unternehmen und Behörden, oder Nutzfahrzeuge für Logisitkunternehmen. Im Bereich der stationären Anwendungen ist ein "Virtuelles Kraftwerk" auf Basis von dezentralen Brennstoffzellenanlagen im Ruhrgebiet geplant. Der Bereich der speziellen Märkte umfasst Anwendungen wie unterbechungsfreie Stromversorgung, Material-Handling-Fahrzeuge (z.B. Gabelstapler) oder leichte Nutzfahrzeuge und soll konsequent weiter ausgebaut werden.

Die Projekte des NBW NRW werden mit Mitteln des Landes NRW und der EU gefördert. Um die Situation in NRW möglichst vollständig aufzeigen zu können, bilden wir auch anderweitig geförderte Projekte ab.

Ein Meilenstein für die gestarteten Projekte war die 18. Weltwasserstoffenergie-Konferenz im Mai 2010, wo sie der breiten Öffentlichkeit präsentiert wurde.

Darüber hinaus wurde in NRW eine Wasserstoffpotentialstudie angefertigt, die als Basis für weitere Projekte im mobilen Bereich dient. Diese kann hier heruntergeladen werden: