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Förderung

Ob nun das Europäische Rahmenprogramm Horizon2020, das Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff und Brennstoffzellentechnologie sowie das Energieforschungsprogramm des Bundes oder die Leitmarktwettbewerbe in NRW, wir haben aktuelle Informationen zu verschiedenen Fördermöglichkeiten bereitgestellt.

Die wesentlichen Fördermöglichkeiten in NRW mit Bezug auf die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie sind:

  • Leitprojekt „HydrogenHyWay.NRW“: Förderprogramm für Projekte aus dem Bereich Forschung, Entwicklung und Demonstration

  • NRW/EU.KWK-Investitionszuschuss:  Markteinführungsprogramm u.a. für KWK mit Brennstoffzellen


HydrogenHyWay.
NRW

Das Leitprojekt NRW Hydrogen HyWay wird in einer 2. Phase als HydrogenHyWay.NRW fortgesetzt. Das Netzwerk Brennstoffzelle und Wasserstoff NRW unterstützt Antragsteller im Vorfeld u.a. bei der Suche nach Projektpartnern mit spezieller Expertise. Detaillierte Informationen zur Förderung werden weiter unten bei LeitmarktAgentur.NRW bereitgestellt.

Es werden folgende thematische Schwerpunkte gesetzt:

  • Wasserstoffproduktion: Umwandlung (Elektrolyseurtechnik) und Speicherung (z.B. in dezentralen Systemen und Kavernen) regenerativen Überschussstroms in Form von Wasserstoff inkl. anschließender Nutzung im Energiesystem (Stichwort Power-to-Gas),
  • Infrastrukturen: zur Einführung von regenerativ gewonnenem Wasserstoff als innovativer Kraftstoff im Verkehr (Produktion, Speicherung, Befüllung für die Schwerpunktanwendungen ÖPNV und Pkw-Flotten)
  • Brennstoffzellenfahrzeuge: Erprobung von Fahrzeugen mit Brennstoffzellentechnik (Fokus ÖPNV, Nutzfahrzeuge und Sonderanwendungen),
  • Stationäre Brennstoffzellen: Forschung, Entwicklung und Erprobung von dezentraler Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) auf Brennstoffzellenbasis (in Ergänzung zum NRW-Markteinführungsprogramm KWK), von virtuellen Kraftwerken mit Schwerpunkt Brennstoffzellen-KWK und von Hybrid-Kraftwerken, sowie
  • Forschung- und Entwicklung: zur technischen Optimierung und Kostensenkung von Brennstoffzellen und der vorkommerziellen Erprobung neuer Entwicklungen.

 

Projektstandorte entlang der (imaginären) Wasserstoff-Autobahn

 


LeitmarktAgentur.NRW

Das Operationelle Programm NRW 2014 – 2020 für den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ (OP EFRE NRW) wurde gestartet.

Als Kernpunkt der Förderstrategie werden Förderwettbewerbe in acht Leitmärkten durch die LeitmarktAgentur.NRW ausgeschrieben. Relevant sind:

  • HydrogenHyWay.NRW; Frist: 31.03.2016
    (thematische Schwerpunkte „Umwandlung und Speicherung von Wasserstoff“, „Infrastrukturen für Wasserstoff als Kraftstoff“, „Fahrzeuge mit Brennstoffzellentechnik“, „Stationäre Brennstoffzellen/KWK“ sowie „Forschung und Entwicklung zur technischen Optimierung und Kostensenkung“)

  • EnergieUmweltwirtschaft.NRW; Frist 2. Runde: 17.12.2015 (Förderschwerpunkte „Nachhaltige Energieumwandlung, Energietransport und Energiespeicherung“, „Rohstoff-, Material- und Energieeffizienz“ und „Umwelttechnologien“)
  • Neue Werkstoffe; Frist 2. Runde: 17.02.2016 (Förderschwerpunkte „Werkstoffe für den Leichtbau“, „ Werkstoffe zur Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz“, „Werkstoffe zur Unterstützung der Energiewende“ und „Neue Materialien mit hohem, leitmarktrelevanten Potential“)
  • Mobilität & Logistik; Frist: 12.05.2016 (Förderschwerpunkte "Innovative/Integrierte Mobilitätskonzepte / Logistikleistungen – (technische) Grundlagen für Geschäftsmodelle", "technologische Innovationen, insbesondere im Hinblick auf die Digitalisierung von Mobilität und Logistik")

NRW/EU.KWK-Investitionszuschuss - progres.NRW

  • progres.nrw – Programmbereich KWK; (Investitionszuschuss für Anlagen bis zu 50 kWel) Frist: zur Zeit ausgesetzt

    NRW fördert KWK-Anlagen sowie KWK-bezogene Maßnahmen aus dem Programm Rationelle Energieverwendung, Regenerative Energien und Energie­sparen „progres.nrw – Programmbereich KWK". Die Förderung richtet sich vorwiegend an kleine und mittelständische Unternehmen in NRW, aber auch an Privatpersonen, und wird vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen gewährt. Anträge können bei der Bezirksregierung Arnsberg gestellt werden. Stromeinspeisende Privatpersonen werden ebenfalls als Unternehmen gefasst.

NRW-BZ-KWK-Förderung auf einen Blick

Die jeweiligen Standorte der durch das Land Nordrhein-Westfalen geförderten Brennstoffzelle-KWK-Anlagen können Sie auf der unten stehenden Karte einsehen. Neben diesen und anderweitig bzw. nicht subventionierten Systemen, finden Sie auch Anlagen, die eine Förderung durch das Bundesprojekt "Callux" erhalten haben.

Standorte der BZ-KWK-Anlagen in NRW (Stand Juli 2015)
und in Deutschland (s. IBZ)


Allgemeine Förderinformationen zu allen Bereichen finden Sie hier: www.foerder-navi.de, speziell zu KWK unter www.progres.nrw.de.


Bundesförderung:

Nationales Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP)

Um den weiteren Ausbau der Technologien zu gewährleisten, haben Bund, Industrie und Wissenschaft gemeinsam in strategischer Allianz 2006 das NIP initiiert. Es soll die Marktvorbereitung von Produkten dieser zukunftsgerichteten Technologie entscheidend beschleunigen. Das Gesamtbudget des auf zehn Jahre bis 2016 angelegten NIP beträgt 1,4 Milliarden Euro. Bereitgestellt wird die Summe je zur Hälfte vom Bund — dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) — und der beteiligten Industrie. Da das Programm 2016 ausläuft sind Bestrebungen zur Fortsetzung eines Programms NIP 2.0 vorhanden. 


6. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung - Forschung für eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung

Die Energieforschung ist ein strategisches Element der Energiepolitik. Nur mit modernen, effizienten und umweltfreundlichen Technologien kann die Energiewende erfolgreich bewältigt werden. Die Bundesregierung unterstützt daher mit dem 6. Energieforschungsprogramm Unternehmen und Forschungseinrichtungen dabei, neue Technologien für die Energieversorgung von morgen zu erforschen und zu entwickeln. Kernthemen sind Energieeffizienz und erneuerbare Energien.

aktuelle Calls:


Mini-KWK-Anlagen

Verschiedene Richtlinien zur Förderung von Brennstoffzellen-KWK-Anlagen sind in Kraft: bis 5 kWel (Energieeffizient Bauen und Sanieren - Zuschuss Brennstoffzelle) oder bis 20 kWel (Mini-KWK-Richtlinie). Die Fördersätze für kleinere Anlagen wurden. Die Details entnehmen Sie bitte den einzelnen Programmen.


EU-Förderung:


Fuel Cells and Hydrogen Joint Undertaking (FCH JU)

Das Programm Fuel Cells and Hydrogen Joint Undertaking (FCH JU), eine Public-Private-Partnerschaft zur Unterstützung von Forschung, technologischer Entwicklung und Demonstration (FTE) in der Brennstoffzellen- und Wasserstoffenergietechnologie in Europa, wird im Rahmen von Horizon2020 fortgesetzt. Ziel ist es, die Markteinführung dieser Technologien zu beschleunigen und ihr Potenzial als Instrument bei der Verwirklichung einer kohlenstoffarmen Energiesystem zu realisieren. Das EU-Förderbudget beträgt 665 Mio. Euro und soll mindestens um eine gleichwertige Summe durch die Industrie- und Forschungspartner ergänzt werden.

Die drei Mitglieder der FCH JU sind die Europäische Kommission, die Brennstoffzellen- und Wasserstoffbranche vertreten durch den neuen Industrieverband und der Forschungsgemeinschaft N.ERGHY.

Die 2. Phase des Programms, das FCH 2 JU (2014-2020) läuft unter dem EU-Rahmenprogramm Horizon2020. 


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