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Nachricht vom 09.09.2015


GKN entwickelt neuen Wasserstoffspeicher

NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin überzeugt sich am Standort Bonn von der Leistungsfähigkeit der Wasserstoffforschung: "Wir wollen gemeinsam mit GKN NRW zum Wasserstoffstandort Nummer eins ausbauen." Bei dem Besuch konnte das Modell eines ersten integrierten Wasserstoffprototypenspeichers besichtigt werden, den GKN zusammen mit einem Kooperationspartner entwickelt hat.

Bei seinem Besuch konnte Minister Garrelt Duin das Modell eines ersten integrierten Wasserstoffprototypenspeichers besichtigen, den GKN zusammen mit einem Kooperationspartner entwickelt hat. (Quelle: GKN)

„Wasserstoff wird eine zentrale Rolle in einer emissionsarmen Energieversorgung der Zukunft spielen, und deshalb beschäftigt sich GKN auch intensiv mit diesem Trend“, betont Guido Degen, Senior Vice President Business Development und Advanced Technologies bei GKN.

„Die GKN in Bonn und Nordrhein-Westfalen steht weltweit mit an der Spitze, wenn es um Wasserstoffforschung und vor allem um die Speicherung von Wasserstoff als Energieträger geht. Diese Innovationskraft muss auch auf Dauer in NRW zur Verfügung stehen und gesichert werden. Die internationale Konkurrenz ist groß, deshalb wollen wir gemeinsam mit GKN NRW zum Wasserstoffstandort Nummer eins ausbauen“, so Minister Garrelt Duin.

„Die GKN in Bonn und Nordrhein-Westfalen steht weltweit mit an der Spitze, wenn es um Wasserstoffforschung und vor allem um die Speicherung von Wasserstoff als Energieträger geht. Diese Innovationskraft muss auch auf Dauer in NRW zur Verfügung stehen und gesichert werden. Die internationale Konkurrenz ist groß, deshalb wollen wir gemeinsam mit GKN NRW zum Wasserstoffstandort Nummer eins ausbauen“, so Minister Garrelt Duin. (Quelle: GKN)Wasserstoff als Energieträger und Kraftstoff für Brennstoffzellen gewinnt rasant an Bedeutung. Zahlreiche Entwicklungen und Demonstrationsprojekte, unter anderem das H2-Anwenderzentrum Herten oder die emissionsfreien Brennstoffzellenbusse in Köln entstanden so in den letzten Jahren. Auch die Verwendung von wasserstoffbetriebenen Zügen im Schienenverkehr als Ersatz für konventionelle Dieseltriebwagen ist auf nicht elektrifizierten Strecken, z.B. im Regionalverkehr geplant. Die Wasserstofftechnologie ist elementar zur Erreichung der reduzierten CO2-Emissionen. In der Entwicklung wasserstoffbasierter Energiesysteme spielt NRW nicht zuletzt durch das seit 2000 existierende »Netzwerk Brennstoffzelle und Wasserstoff« um zahlreiche Unternehmen und Forschungseinrichtungen eine tragende Rolle und leistet damit auch Pionierarbeit bei der Energiewende.

Bei seinem Besuch konnte Minister Garrelt Duin das Modell eines ersten integrierten Wasserstoffprototypenspeichers besichtigen, den GKN zusammen mit einem Kooperationspartner entwickelt hat. Diese Tankkonstruktion ist in der Lage, in den Abmessungen einer handelsüblichen 50l Gasflasche, eine Energiemenge von etwa 50 kWh verlustfrei zu speichern. Der hier gespeicherte Wasserstoff entstand zuvor aus regenerativen Energiequellen.

Im Gegensatz zur üblichen Speicherung des Gases in Hochdruckbehältern ist das von GKN verwendete Verfahren absolut sicher und effizient! Hier wird der Wasserstoff in pulvermetallurgisch erzeugten Strukturen, sogenannten Metallhydriden, gespeichert und funktioniert auch bei kleinstem Druck und mit einer deutlich höheren Speicherdichte.

„Wir spielen hier genau unsere GKN-Kompetenzen in der Material- und Produktionstechnik aus, um diese zukunftsweisende Technologie zur Serienreife zu bringen“, so Degen. GKN sieht diese Technologie in der Zukunft als integralen Bestandteil für Anwendungen in der Energiespeicherung, für dezentrale Energieversorgungslösungen und für eine emissionsfreie und brennstoffzellenbasierte Mobilität. Sei es im öffentlichen Nahverkehr, im Individualverkehr oder für zahlreiche andere Anwendungen in der Logistik und Infrastruktur. Mit seinen NRW Werken in Bonn, Radevormwald und Hückeswagen ist GKN bereits heute ein wichtiger Impuls- und Arbeitgeber.